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Australien

Mittlerweile sind wir dem Winter entflohen, auch wenn wir dafür Neuseeland hinter uns lassen mussten und liegen jetzt im tropischen australischen ‘Winter’ bei 30° in Cairns am Strand.

Die letzten Tage in Neuseeland waren noch aufregender als gedacht, denn der Autoverkauf stellte sich noch als arge Geduldsprobe heraus. Nachdem wir in 2 Wochen nur 1 Interessenten hatten, konnten wir uns am Samstag (unser Flug ging Dienstag morgen) vor Anfragen kaum noch retten – die Preissenkung zeigte Wirkung – allerdings wollten alle Interessenten noch abwarten oder sich vorher nochmal andere Autos angucken.
Wir hatten uns schon damit abgefunden uns am Sonntag auf dem großen Automarkt die Beine in den Bauch zu stehen, als dann die Erlösung in Form von einer Japanerin kam, die sich 10 Sekunden ins Auto setzte, (es noch nicht mal startete!!!!!!) und es dann kaufen wollte. Japanisch ist nicht so ganz unsere Stärke, aber mit einer schnell gefundenen Dolmetscherin im Hostel vereinbarten wir die Autoübergabe für Sonntag Abend.
Yeah, Auto verkauft…also noch ein letztes Mal ausführen zum Harry Potter gucken im Kino am anderen Ende der Stadt und das Drama begann… Weiterlesen »

In einem Land, weit hinter dem Horizont begaben sich vor langer Zeit zwei Fremde auf die Suche nach Weisheit und Abenteuer – oder so ähnlich.

Die Suche nach Weisheit ist – zumindest vorerst – abgeschlossen, denn die Vorlesungen sind seit nem Monat vorbei, die Klausuren sind geschrieben, nur ob die Suche erfolgreich war wird sich noch zeigen…

Unsere Wahrnehmung der Zeit während dem Semester war ein bisschen komisch. Am Anfang gings ganz seicht los, man konnte sich eingewöhnen, aber das Arbeitspensum stieg stetig an – auch wenn das Gewohnte nicht überschritten wurde.

Und kaum hat das Semester richtig angefangen stand auch schon die Mid-Semester Break an. Yehaa, wieder rein in den Urlaub ;-)
Kanufahren, Bergbesteigung und Sanddünen runter brausen sollten die Hauptbeschäftigung für die nächsten 2 Wochen darstellen.
Auf dem Whanganui River brachen wir mit Marian und Christina zu 90km paddeln in 3 Tagen auf. Auf den ersten Blick sieht das vielleicht etwas erschreckend aus, aber durch stetige Strömung kamen wir zügig und ohne allzu große Anstrengung voran. Kurz vor dem Ziel hatten wir dann schon so viel Vertrauen in unsere Paddelkünste, dass wir dachten, auch 1m Wellen mit Leichtigkeit strotzen zu können – platsch, nass. Weiterlesen »

Wir sind wieder da

Nach 8500km, davon 5000km allein auf der Südinsel, 3700 geschossenen Fotos und unzählbaren, bleibenden Eindrücken sind wir wieder in Auckland angekommen, wo wir vor 2,5 Monaten unser kleines Abenteuer begonnen haben.

Für uns war es schon ein sehr komisches Gefühl nach all dem Reisen, mit der Aussicht wieder sesshaft zu werden, nach Auckland hineinzufahren. Auckland empfing uns diesmal mit Sonnenschein und wirkte auf einmal viel einladender als bei unserer ersten Ankunft, weshalb der Gedanke hier jetzt die nächsten Monate zu leben gar nicht mehr so abwegig war.

Ein richtig komisches Gefühl setzte aber nochmal ein, als wir das Auto vor unserem Appartement-Hochhaus parkten und uns dann bewusst wurde: Jetzt ist die Reise erstmal vorbei.
Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis wir alles was wir erlebt haben verdaut haben – und das ist auch gut so :-) .

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Unsere verbleibenden Tage auf der Südinsel ließen sich mittlerweile schon an zwei Händen abzählen und unser letzter Aufenthalt mitten in den neuseeländischen Alpen sollte der Arthur’s Pass werden.
Die Straße verbindet Christchurch – die größte Stadt der Südinsel – mit Greymouth, einem Ort an der Westküste und wurde im 19. Jahrhundert während des Goldrausches gebaut, um den Transport von Christchurch in die Goldsucher-Gebiete der Westküste zu erleichtern. Das die Straße dabei durch grandiose Bergwelt führt soll uns da nur recht sein.
Es ist schon erstaunlich, was die Neuseeländer für einen Aufwand betreiben müssen um solche Passstraßen befahrbar zu halten, das sieht man neben der Milford-Road gerade hier. So wurde die alte Straße in den 50er Jahren an einer Stelle durch Erdrutsche fast komplett zerstört und auf das neue Viadukt, was durch erdrutsch-, lawinen- und erdbebengefährdetes Tal führt, sind die Neuseeländer mächtig stolz.

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Auf unser nächstes Ziel haben wir uns schon lange gefreut und sind auch schonmal bis auf 30km herangekommen, aber leider lag der fast 4000m hohe Hauptkamm der neuseeländischen Alpen zwischen uns und dem Mount-Cook-Village, als wir an der Westküste entlang gefahren sind.
Das Mount-Cook-Village befindet sich mitten im Zentrum der imposanten Bergwelt der Southern Alps. Schon kurz hinter dem Dorf ragen die Berge bis auf 2000m in die Höhe und über allen dominiert Aoraki/Mt. Cook (3754m).
Aber allein schon die Anfahrt am türkisblauen Lake Pukaki ist die Reise wert, denn das Farbenspiel, was sich einem bietet ist einfach atemberaubend.

Mt. Cook-Village selbst ist nicht viel mehr als ein Luxushotel, viele Chalets, ein Youth Hostel, zwei Cafés und ein Visitor Centre, wobei der halbe Ort wohl den Besitzern des Hermitage Hotels gehört. Aber es lohnt sich durch das Dorf zu laufen, denn hier steht wohl das spektakulärste Visitor Centre, das wir in ganz Neuseeland gesehen haben. Mit großer Ausstellung über den neuseeländischen Alpinismus und Ausblick direkt auf gletscherbedeckte Berge kann man hier Bergsteiger-Atmosphäre schnuppern.

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